Irda-Adapter |
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Diese Bauanleitung ruht auf einer Vorlage von Daniel Hertrich.
(1) Überblick
(2) Bauteile
(3) Bauanleitung
(4) Benutzung
Überblick:
Im folgenden wird eine Schaltung beschrieben, die ein Motherboard voraussetzt, welches
einen 5-Pin-Irda-Connector besitzt. Es gibt im Handel unterschiedliche Steckverbinder auf
dem Motherboard. Hier soll nur die Variante mit den 5-Pins beschrieben werden. Wenn ein
solcher 5-Pin Verbinder vorhanden ist, sollte der hier beschriebene Adapter auch arbeiten.
(Daniel Heitrich verwendete ein SOYO 5EAS motherboard)
Sollte ein solcher Verbinder nicht vorhanden sein, muß man auf die RS232-Schnittstelle
ausweichen. Dafür muß eine andere Schaltung aufgebaut werden.
Bauteile:
- IrDA Tranceiver Chip von Hewlett Packard ('HSDL-1001' oder 100% kompatibel)
- C1: 4.7 µF (mikro-Farad!)
- C2: 100 nF (nano-Farad!)
- C3: 220 nF
- C4: 470 nF
- R1: 10 R
- R2: 330 R
- einen Stecker, der auf den 5-Pin-Connector des Boards passt
- 4-adriges geschirmtes Kabel
- ein kurzes 8-adriges Flachbandkabel
Die HSDL-1001 kostet so 5 bis 10 US$, also max. 20DM. Das folgende Bild erkärt die
Funktionsweise.

Bauanleitung:
Ein kleiner Tip: Schaltplan ausdrucken ;) . Die Masseleitung des geschirmten Kabels
kommt wird auf den GND-Anschluss gelötet.
und so so kann es fertig aussehen: 
Benutzung:
Zuerst einmal sollte man im Bios den IR-Port auf enabled stellen. Diese Option ist
meist im ADVANCED oder PERIPHERIAL Bereich des Bios zu finden. Es ist auch möglich das
man den Irda-Mode noch wechseln kann. Hier entscheidet der Verwendungszweck über den
Mode. Bei Daniel Hertrich musste es der HPSIR-mode sein. Nachdem man diese Einstellung
getroffen hat, kann man das IR-Modul als COM2 (oder was man sonst im Bios eingestellt hat)
nutzen. Dieser COM2 ist dann natürlich abgeschalten.
Wie bei allen IR-Verbindungen üblich, müßen sich beide Geräte dann möglichst eng
gegenüberstehen.
Nun kann man jede herkömmliche Kommunikationssoftware verwenden, die man sonst auch
nutzt.
Viel Erfolg beim basteln ;)
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